Mittwoch, 7. August 2013

The Fault In Our Stars

Endlich löse ich mein Versprechen Mila gegenüber ein (oder besser, meine Ankündigung) und lese etwas von John Green. Auch wenn ich eigentlich "Eine wie Alaska" lesen wollte, hab ich mich dann doch für "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" entschieden. (Aber nur, weil ich bei uns in der Buchhandlung als erstes im Regal gefunden habe) ;-) Aber Überraschung - auf Englisch! Normalerweise bin ich zu faul, um auf Englisch zu Lesen und lies meine Bücher - die ja zum Großteil Leseexemplare aus der Arbeit sind - auf Deutsch

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Jetzt kommt der Inhalt - wenn ihr zu der Gruppe gehört, die das Buch schon kennt, bitte überspringt den nächsten Absatzt! Ich kanns selber immer nicht leiden, wenn ich eine Rezension lies von einem Buch, das ich schon kenne und immer immer immer wieder über den Inhalt stolpere. Alles was wichtig ist, also meine Meinung kommt eh später :)

Das Buch handelt von Hazel und Augustus, die beide an Krebs erkrankt sind. Während Augustus als geheilt gilt, hat Hazel einen unheilbaren Schilddrüsenkrebs, der in ihre Lunge gewandert ist (zumindest soweit ich das verstanden hab, medizinisch schaut mein Vokabular dürftig aus). Sie hängt daher permanent am Sauerstoff, den sie in einer Flasche hinter sich herzieht. Augustus hat ein Bein an den Knochenkrebs verloren. Die beiden lernen sich bei einer Selbsthilfegruppe kennen. Eine große Rolle spielt auch das Buch "An Imperial Affliction" (das gibts übrigens in echt nicht - ich hab nachgeschaut), auf das sich die beiden immer wieder beziehen. 


Noch hab ich das Buch nicht beendet - ich bin gerade dort, wo die beiden nach Amsterdam zu dem Autor dieses Buches fliegen - aber ich find die Story einfach unglaublich. Wobei, gar nicht mal so sehr die Story, wie tatsächlich den Schreibstil. Insgesamt ist das Buch so flüssig geschrieben und die Charaktere, vor allem Gus, sind so unbefangen und natürlich, dass ich immer vergesse, dass der Kerl nur ein Bein hat :)
Folgende Lieblingsstelle:
I rolled my eyes. He hit his (real) knee with my knee and I hit his knee back with mine. "Are you sleepy?" I askes him. "Not at all" he answered.
unmittelbar nach
When surprised and excited and innocent Gus emerged from Grand Gesture Metaphorically Inclined Augustus, I literally could not resist.
Insgesamt mag ich das Buch sehr gern und werd's auch bestimmt fertig lesen, wenn's nur nicht so schwer wäre, sich zu konzentrieren, wenn die Sonne aufs Haupt knallt und bei unglaublichen Temperaturen der kalte Fluss oder der bacherlwarme (oh - ein österreichisches Wort) Pool lockt. Vier Mal bin ich schon eingeschlafen beim Lesen! Und ich hab Urlaub, das heißt, ich kann das Wetter auch voll und ganz genießen. Hihihi :D Aber ich hab ein bisschen Schiss, dass es nicht gut ausgeht und ich mag es aber so gern, wie's jetzt ist - kanns nicht für immer so bleiben? (Und wehe, einer spoilert!!)

Und ein kleiner Nachsatz zum Titel - solange ich das englische Original nicht kannte, hatte ich nichts, gar nichts gegen "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ABER lasst mal "The Fault In Our Stars" in euren Ohren klingen und widersprecht mir dann, dass das der schönere Titel ist! Ist doch unmöglich, oder? (Und das kommt von mir, einer vehementen Verfechterin des deutschen Wortes und erbitterte Gegnerin der unreflektierten Englich-ist-in-allem-besser-Meinung!)
Nun ja - in dem Fall muss ich wohl den Englisch-Fuzzis recht geben :)

Kommentare:

  1. Hab schon eine Radiokritk von dem Buch gehört, aber es klang so traurig, dass ich es nicht lesen wollte.
    Es klingt gut, aber ich weiß nicht, ob es mich zu sehr runterziehen würde.

    Danke übrigens für Dein Kompliment.
    LG!

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    1. Ich finde es bis jetzt gar nicht traurig. Aber ich bin mir sicher, dass es wahnsinnig tragisch wird...
      Es gewinnt einfach ungemein durch den Schreibstil!

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  2. Ich hab das Buch schon ewigs auf meinem Reader... irgendwie schaff ich s einfach nicht. Bin gespannt auf deine Rezi! ;)

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